Praxis für holistische Kleintier-Naturheilkunde


Gabriele Berg
Tierheilpraktikerin

Zur Ansicht: März: Zecken - April: Frühjahrskur - Mai: Läuse u. Baden Juni: Medikamentengabe - Juli: Vergiftungen - August: Hausmittel

Tip des Monats: August

Hausmittel

Wer kennt nicht die kleinen Blessuren und Wunden, die man sich bei größeren Wanderungen oder Unternehmungen im Urlaub zuziehen kann. Auch unsere Tiere sind nicht immer dagegen gefeit.
Einige Beispiele für Soforthilfen beim Laufen unterwegs:

z.B. bei Verstauchungen, Prellungen, Gelenkproblemen - kann das Kraut des Beinwells sehr hilfreich sein.
Es wird einfach zerquetscht und auf die betroffene Stelle aufgelegt und mit einem Taschentuch festgebunden. Beinwell gibt es in der Apotheke auch als fertige Salbe. Doch Vorsicht! Beinwell darf nur eine begrenzte Zeit angewandt werden. Hier ist es daher auch nur als ein Mittel für unterwegs beschrieben.

Arnika wäre ebenfalls ein wunderbares Mittel. Allerdings steht Arnika unter strengem Schutz und findet sich nicht überall. Vorbereitete Wanderer haben Arnica-Globuli stets im Rucksack dabei!
Zur Behandlung scharfer und stumpfer Verletzungen wird das Johanniskraut verwendet. Dabei werden die Blätter ebenfalls zerkleinert, zermahlen (am Besten mit einem runden Stein) und die Pflanzenmasse aufgelegt.
Bei äußerlichen Hautvereltzungen mit Juckreiz kann man die Königskerze verwenden. Auch bei Insektenstichen! Die Nachtkerze ist ebenfalls hilfreich bei Hautbeschwerden mit Juckreiz!
Die Ringelblume kann bei jeder Wunde sofort aufgelegt werden. Mit einem Taschentuch festgebunden bewirkt sie eine schnelle Wundheilung. Durch die Herstellung eines Tees und daraus gebildeten Umschlägen, die man mehrmals täglich wechseln sollte, wird die Wundbehandlung optimiert und große Narbenbildung verhindert.
Der Spitzwegerich ist reizmildernd, adstringierend, antibakteriell in seiner Wirkung. Die antibakterielle Wirkung wurde sowohl für den Pflanzenpresssaft als auch für wässrige Extrakte aus der Droge gegen verschiedene Mikroorganismen nachgewiesen. Bewiesen sind seine entzündungshemmenden und immunverbessernden Wirkungen. Innerlich angewandt hilft er bei Katarrhen der Luftwege, bei entzündlichen Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Äußerlich kann man ihn bei allen entzündlichen Veränderungen der Haut anwenden - auch bei Insektenstichen oder Brennesselbrennen.

Tip des Monats: Juli

Vergiftungen

Zum Glück erweisen sich die meisten vorschnell als Vergiftungen deklarierten Symptome, als unbegründet. Auch ist nicht jede Vergiftung tödlich! Als Halter sollten Sie dennoch die Möglichkeit einer Vergiftung nicht Außen vorlassen. Haustiere sind in mancher Hinsicht Kleinkindern ähnlich, zumindest bei der Gefahr von Vergiftungen!
Jährlich werden vor allem Hunde und Katzen teilweise in lebensbedrohlichen Zuständen in die Praxen gebracht - Diagnose: Vergiftung!
Die Topliste der Vergiftungsmöglichkeiten:

1. Vergiftung durch Aufnahme über den Magen- und Darmtrakt:

Beispiele: chemische Gifte (auch Zigarettenkippen!), Nahrungsgifte, Pflanzengifte, giftige Tiere (bei uns kaum - evtl. auf Auslandsreisen).

Zahlreiche Haustiere erkranken Jahr für Jahr an Vergiftungen und manche sterben sogar daran. Sie schlucken unbemerkt Medikamente (die Halter arglos herumliegen lassen), Rattengift (zufällig oder beabsichtigt durch böse Mitmenschen) oder Insektizide (im Haus, Feld und Flur). Rund ein Viertel der Todesfälle geht aber auf Pflanzen zurück, an denen sie mitunter nur herumgekaut haben. Sie enthalten Stoffe, die für Tiere unter Umständen tödliche Nebenwirkungen haben können. Einige Zimmerpflanzen gehören ebenfalls dazu, aber auch im eigenen Garten wächst manches, was dem Haustier gefährlich werden kann. (nur einige Beispiele: Diffenbachie, Oleander, Eisenhut, Aronstab, versch. Pilze u.v. mehr [siehe Internet]).
Betroffen sind aber z.B. auch Tiere, die verschimmelte Nahrung gefressen haben (vom Komposthaufen oder beim Gassigehen gefunden). Hunde und Katzen, die Nahrungsmittel "geniesen" durften, die sie absolut nicht vertragen können und die eine Vergiftung hervorrufen, wie Schokolade, Kakao, Avocados und/oder zuviel von Zwiebeln und Milch. Bedenken Sie, daß viele Tiere (wie auch Menschen) Kuhmilch auch in geringen Dosen nicht vertragen. Zwiebeln (auch Knoblauch) dauernd und in großen Dosen verabreicht, verändern die Blutzusammensetzung negativ und führen zu einer Art Anämie.

Vergiftung durch Aufnahme über die Atemwege:

Beispiele: chemische Giftstoffe (Gase, Lösungsmittel), Zigarettenrauch!
Gerade in der Luftbelastung durch solche Stoffe liegt eine riesige Gefahr für Kleintiere mit schnellem Stoffwechsel, wie Vögel, Käfigtiere und Reptilien. Moderne Farben sind in der Regel wasserlöslich und stinken nicht mehr. So mancher Halter hielt Zimmerstreichen inzwischen für seine Tiere als unbedenklich, bis diese Symptome zeigten. Darum bei größeren Reinigungs-, Renovierungsarbeiten die Tiere vorsichthalber in einen anderen Raum oder ins Freie verbringen.

3. Vergiftungen über die Haut:

Beispiele: Kontaktgifte, Bleivergiftung- und andere Schwermetallvergiftungen durch ungeeignetes Material für Liegeplätze, Käfige, usw. (auch Metallfutternäpfe). Auch Waschmittelbestandteile oder ähnliches.

Maßnahmen bei Verdacht auf Vergiftung!

Bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen vermuten Tierhalter eine Vergiftung.
Meist konnte eine direkte Giftaufnahme nicht beobachtet werden, was eine sichere Diagnose bedeutend erschwert.
Haben Sie als Halter gesehen, daß Ihr Tier etwas aufgenommen hat, was Ihnen verdächtig erscheint, so sichern Sie dieses Material, entsorgen können Sie es später, wenn sich keine Symptome zeigen. Wie das geht, bekommt man in jedem Krimi gezeigt: Material vorsichtig aufnehmen, in Platiktüte verpacken, beschriften: wo, wann, wieviel und möglichst im Kühlschrank aufbewahren bis es untersucht werden kann. Stellen sich Symptome beim Tier ein, sollten Sie umgehend einen Tierarzt oder die Giftzentrale um Hilfe bitten. Mittels der gesammelten Probe kann untersucht werden, ob und welches Gift Ihr Tier aufgenommen hat und mit welchen Gegenmitteln am besten geholfen werden kann.
Keine Panik!!! Selten sind Vergiftungen akut tödlich, besonders wenn ein Tierarzt die Notfallversorgung (Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen) einleiten und das potentiell giftige Materiel untersuchen kann.
Der Krankheitsverlauf einer Vergiftung ist abhängig von der Art, Menge und Konzentration des aufgenommenen Giftes. Notieren Sie daher bei einer Beobachtung einer Giftaufnahme unbedingt die drei Ws: wo?, wieviel?, wann? In der Aufregung vergißt der Mensch schnell solche Dinge oder ein Anderer fährt mit dem Tier zum TA. Auch diese Angaben hefen jedem Fachmann weiter.

Was können / dürfen Sie tun!
1. Rufen Sie Ihren Tierarzt an! Die Nummer haben Sie hoffentlich gespeichert oder im Kopf.
2. Die Nummer des Gift-Notrufes: 0229/2873211 und
speziell für Freiburg: 0761/19240

3. Da Sie kein/e Fachmann/frau sind, besteht im eigenen Handeln immer auch die Gefahr Fehler zu machen! Behalten Sie die Nerven! Beobachten Sie Ihr Tier genau. Halten Sie es ruhig und warm. Suchen Sie Hilfe in der Umgebung. Bitten Sie Andere Sie zum TA zu fahren und fahren Sie nur im Notfall selbst zu Ihm hin.

4. Folgende Tipps sind unvollständig und nur im äussersten Notfall, wenn Sie keinen Tierarzt weit und breit finden können oder andere Hilfe nicht rechtzeitig eintreffen kann, anzuwenden:
Garantien kann ich dafür nicht übernehmen, da Sie allein die Verantwortung übernehmen müssen. Diese Maßnahmen könnten u.U. total falsch sein, falls Sie sich beim Gift oder in der Einnahmezeit irren!
Einige Beispiele, die nur für absolute Notfälle geeignet sind, wenn Ihr Tier ohne jegliche Maßnahme sterben würde:
Vergiftung durch Keroson oder Phenole: 2 Eßl. Olivenöl verabreichen, zum TA bringen!
Vergiftung durch Schokolade (Theobromin): Kohletabletten verabreichen, zum TA bringen!
Bei Vergiftung durch Laugen und Säuren: kein sofortiges Erbrechen herbeiführen! Die eigenen Hände mit geeigneten Handschuhen schützen. Kohletabletten verabreichen und erst nach einer Wartezeit von mind. 15 Min. Erbrechen mit Salzwasser beiführen (nur im absoluten Notfall) sonst sofort zum TA!
Bei Vergiftungen ohne Hinweise, ohne Erbrechen: Kohletabletten verabreichen und sofort zum TA!

Mittel um Erbrechen herbeizuführen:
2 TL. Salz auf 1 Glas Wasser oder 2 Tl. Backpulver auf 1 Glas Wasser oder 2 Eßl. Senf auf 1 Glas Wasser. Wenn vorhanden zusätzlich Nux-Vomika C200 geben.
Mittel um zu neutralisieren (in der Apotheke mischen lassen):
2 Tl. Carbo medicinalis, 1 Tl. aktive Holzkohle, 1 Tl. Magnesiumoxyd, 1 Tl. Gerbsäure
Natürlich sollte man diese Mischung bereits im Hause haben. Ansonsten sind Kohletabletten oder Kohlepulver, wie sie in mancher Hausapotheke vorliegen, geeignet.

Mögliche Symptome einer Vergiftung!

Vergiftungssymptome sind oft unspezifisch, so dass bei Aufnahme der unterschiedlichsten Gifte sehr ähnliche Symptome auftreten. Es ist unmöglich, einzig aufgrund der Symptome die genaue Vergiftungsursache zu bestimmen. Folgende Symptome sind bei einer Vergiftung wahrscheinlich:
Bei Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt kommt es häufig zu Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei chronischen Vergiftungen (also solchen über lange Zeit) kann es auch Fieberanzeichen geben. Meist treten zusätzlich Atemprobleme und Kreislaufstörungen auf. Eine Vergiftung kann mit Schock, Bewußtlosigkeit und Atemlähmung enden. Mitunter treten auch Krämpfe, Bewegungsstörungen und Lähmungen auf.

Beispiele für Vergiftungen:

Schädlings- u. Rattengift-Vergiftung:
Dicumarolvergiftung, 2 - 3 Tage nach der Aufnahme fühlt sich das Tier schlapp, zeigt blutigen Speichel, Blut im Urin bzw. Kot, hat Husten, Atemnot und wird schwächer. Sofort zum TA! Thalliumvergiftungen setzen meist erst später ein, die Haare gehen büschelweise aus, Erbrechen und Durchfall nehmen zu, der Kot und Urin verfärben sich pechschwarz. Es kommt zu Ausschlag, Blässe und Schwäche. sofort zum TA! Schneckenkorn-Vergiftung:
verläuft uncharakteristisch mit Unruhe, starkem Erbrechen (mit Blut), starkem Speichelfuß, starke Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Blaufärbung der Zunge, Atemnot, Blut im Kot und Urin, starker Durchfall, Zittern, Krämpfen, Kreislaufkollaps - meist mit heftigem Verlauf - Kohletabletten, viel Trinken lassen und sofort zum TA!
Frostschutzmittel-Vergiftung:
Glysantin, bewirkt beim Hund nach 1 - 6 Stunden einen torkelnden Gang, Erbrechen, beschleunigte Atmung, Krämpfe, Bewußtlosigkeit. Bei einem schleichenden Verlauf kommt es zu vermehrtem Durst und Harnabsatz. sofort Kohletabletten und zum TA!
Vergiftung durch Metalle (Futternäpfe):
Hautekzeme, brüchige Haare können einen Hinweis sein. Da es sich um eine chronische Vergiftung handelt, ist das Abstellen der Ursache, sowie eine langwierige Entgiftung durch den Tierheilpraktiker angesagt.
Laugen-Vergiftung:
Helfer muß seine Hände schützen! Das Tier zeigt meist starkes oder bräunliches Erbrechen, glasige Schleimhautveränderungen, Kreislaufkollaps - Kohletabletten und sofort zum TA!
Säure-Vergiftung:
Helfer muß seine Hände schützen! Das Tier zeigt meist starken Brechreiz, kaffeesatzartiges Erbrechen, Reizung der Schleimhaut, Kreislaufkollaps - Aktivkohle und sofort zum TA!
Wichtigster Tip gegen Vergiftungen!
Untersuchen Sie die Umgebung, in der Ihr Tier lebt nach Gefahrstoffen ab. Chemikalien, Lösungs-, Reinigungs- und Arzneimittel sind für Kinder wie für Tiere unzugänglich aufzubewahren. Trennen Sie sich von giftigen oder unbekannten Zimmer- und Gartenpflanzen, es gibt genügend ungefährliche Alternativen. Erziehen Sie Ihren Hund wenigstens zum konsequenten Gehorsam beim Befehl: pfui oder Aus!, damit Sie das Abschlucken gefährlichen Materials verhindern können. Meiden Sie Flächen, die bekannterweise oder offensichtlich kurz zuvor behandelt wurden (gespritzte Rebgelände, gedüngte Felder). Achten und nehmen Sie Hinweisschilder ernst, auch wenn Sie einen älteren Eindruck machen (Warnung vor ausgelegtem Rattengift, Warnung vor alter Munition o.ä.). Ernähren Sie Ihr Tier möglichst natürlich und ohne Vermenschlichung (lieber ein Stück Fleischwurst für den Hund und die Schokolade für sich selbst!). Beim Verabreichen von Milch, Zucker usw. zuerst Recherchieren ob das Tier überhaupt in der Lage ist, diese zu verdauen.

Das Leben ist gefährlich und endet auf jeden Fall mit dem Tode!

Sorgen Sie dafür, daß Ihr Tier so gesund wie möglich so alt werden kann, wie es ihm bestimmt ist!

Tip des Monats: Juni

Medikamentenverabreichung

Es ist wichtig dass Tierhalter bereits beim Jungtier beginnen möglichst viel spielerisch einzuüben.

Dazu zählt auch abwechslungsreiches Geschmacksangebot (nicht nur Futter, auch verschiedene Modifikationen wie untergemischte Kräuter, Öle usw., Leckerle mit Beimengungen), das "Handling" der Tiere (Maulöffnen, auf den Rücken legen, in die Ohren schauen, die Zähne berühren usw.) Dieses Üben schafft eine bessere Atmosphäre, wenn es, was keiner wünscht, im Krankheitsfall oder im Alter zur Behandlung kommen muss.

Je bitterer die Medizin desto besser wirkt sie! - So oder ähnlich argumentierten die Erwachsenen Kindern gegenüber die unliebsame Einnahme von Medikamenten. Tieren braucht man mit solchen Argumenten gar nicht erst kommen!

Gerade Katzen sind meist weder durch gute Worte, geschweige denn durch logische Erklärungen zu überzeugen, die Medizin freiwillig und ohne jegliches Aufbegehren zu nehmen. Hunde, an menschliche Anweisungen gewohnt, lassen sich da eher "überreden". In seltenen Fällen geschieht das "Wunder" und das Tier bringt die Arznei mit einer Besserung seines Zustandes in kausale Verbindung - und verlangt sogar nach ihr!

Darauf kann man sich als Halter aber nicht verlassen und so bleibt uns nur die Möglichkeit trickreich die Arzneieingabe zu bewältigen, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass diese unterschiedlich dargeboten wird (Tinkturen, Tabletten, Tropfen, Kapseln, Pasten usw.) Auch die Anwendungen von Salben, Pudern u. ä. stellen mitunter große Probleme dar. Doch dazu später mehr.

1. Innerlich anzuwendende Medizinen

Direkte Eingabe

Am besten zu verabreichen sind homöopathische Globuli (kleine Milchzuckerkügelchen, die mit dem Wirkstoff durchzogen sind!). Die Maulschleimhaut ist feucht genug, damit 5 dieser kleinen Globuli in den Lefzen kleben bleiben, wo sie sich wie gewünscht langsam auflösen können. (auch hier spielt die Menge eine untergeordnete Rolle, falls sie 2 wieder ausspuckt).
Da es auch unter den Tieren "Schleckermäulchen und Süßchen" gibt, kann es dazu kommen, dass diese ihre Globuli mit der Zeit regelrecht "lieben" lernen. Ansonsten bleibt auch hier nur die Möglichkeit diese in etwas Wasser aufzulösen und zwangsweise zu verabreichen.

Tabletten/ Kapseln/ Pulver werden in Leckerle verpackt.

Katzen prüfen jegliche Nahrungsaufnahme peinlichst genau. Es wird sogar vermutet, dass es eine Art ererbter Geschmackstoleranz/-abneigung gibt. Dies bedeutet, dass ein bestimmter Geschmack in einer früheren Ahnengeneration als "schlecht" oder "verträglich" festgelegt wurde und nun in dieser Katzenfamilie so definiert weitergegeben wird.
So wird verständlich, warum Katzen nur Dinge schlucken, die sie selbst aufgenommen haben. Zwingt man Katzen nun Tabletten oder Kapseln einzunehmen, indem man diese auf die Zunge legt, wird die Katze mit größtem Ekel versuchen zu Erbrechen und das "Ding" loszuwerden. Der Trick Tabletten zu pulverisieren und das Pulver oder auch Tropfen auf die Pfote zu träufeln, damit die Katze es ableckt, scheitert meist ebenfalls an dem zuvor Beschriebenen.

Selbst das Kaschieren von Medizin mit Futter, Leberwurst, Käse o. ä. bleibt in der Regel erfolglos.
Welche Tricks bleiben uns noch?

Eine Möglichkeit wäre, den Hunger und damit evtl. nur eine "Kurzprüfung" verbunden, zu nutzen. Also dem ersten Futter der Katze die Medizin unterzujubeln. Ich würde in diesem Fall zur absoluten Lieblingsspeise greifen.
Oder die Medizin in einzelnen kleinen Brocken verstecken. Darauf achten, dass das Tier ihnen dabei möglichst nicht auf die Finger schaut!!!! Leberwurst (Pfälzer!) ist für Hunde ein Wundermittel, aber auch Käse, Schinken usw.
Also kleine Brocken (auf einmal schluckbar!) präparieren und (Tabletten zerteilen, Kapseln öffnen [bei fast allen naturheilkundlichen Arzneien geht das problemlos - im Gegensatz zur Allopathie]) und von Hand füttern, damit man den Überblick über die Einnahme nicht verliert.

Mitunter weiß der Halter, dass sein Tier demnächst Medikamente einnehmen muss. In solch einem Falle macht es Sinn das Tier quasi zu konditionieren, indem man ihm mehrmals täglich, kleine Mengen des "Trägermaterials" (z.B. Leberwurst, Käse, Fisch usw.) aus der Hand anbietet, abwechselnd einmal ohne Beigabe, das nächste z.B. mit einem Tropfen Speiseöl, das nächste wieder ohne, das nächste z.B. mit Kräutern usw. Durch dieses Üben kann man als Halter bereits feststellen, wie viele Leckerle nimmt das Tier überhaupt an und wann beginnt es Verdacht zu schöpfen.
Beispiel: Einer meiner Hunde, ansonsten verfressen nach Leberwurst war immer dann kritisch, wenn er diese (aber auch Fleischbrocken) plötzlich einfach so bekam und sein Misstrauen hielt an und konnte nur durch eine "Zwischengabe" eines Leberwurststückes ohne "Beilage" besänftigt werden. Übrigens jedes 3. "Leckerle" wurde ohne Zögern hinuntergeschlungen!

Oder der Brocken fällt wie "zufällig" einfach vom Schneidebrett in der Küche. Dieser Trick hilft besonders bei Tieren, die in der Küche hungrig daneben stehen und keinen Blick von ihrem Halter lassen.

Ein weiterer Versuch läge darin, stark schmeckende Substanzen zu wählen und das Tier daran zu gewöhnen, natürlich nur in Ausnahmen und in Leckerlemengen, z.B. scharf gewürzte Wurst oder Käse, salzigen Fisch o. ä.

Medizin mit Liebe und ohne Stress verabreicht wirkt besser - dafür kann es sinnvoll sein, Vorlieben des Tieres auszunutzen auch wenn sie ansonsten eher ungewöhnlich anmuten. So ist mir von einer Katze berichtet worden, die leidenschaftlich Erdnussflips stahl und fraß, wenn sie nur konnte. Bei jeder Party war sie zugegen und meist erfolgreich. Ihre Gier wurde durch die Halter, die in die Jahre kamen und kaum noch Partys feierten erfolgreich kanalisiert und jetzt im Alter der Katze können ihr so die meisten Arzneien über einige präparierte Erdnussflips, die die Katze morgens zufällig auf dem Couchtisch finden kann, eingegeben werden.
Bei einem bekannten Hund hingegen funktioniert Speiseeis als Arzneimittelträger hervorragend.

Zwangsmaßnahmen:

Manchmal hilft alles nichts, aber die Medizin muss geschluckt werden.
Mit mehr oder weniger (sanfter) Gewalt müssen i. R. Katzen (aber auch Hunde und Kleintiere) dazu bezwungen werden, Arzneimittel zu Schlucken. Hierzu greift man z.B. die Katze, setzt sie so vor sich, dass sie weder abhauen, beißen oder kratzen kann. Am einfachsten hält man sie mit einem festen Nackengriff und hebt den Kopf damit leicht an, so dass sich die Kehle streckt und der Kopf nach oben zeigt oder bei zu erwartender Gegenwehr wickelt man sie in ein Handtuch ein, so dass nur noch der Kopf heraus schaut, den man nun leicht nach hinten biegt. Mit Daumen und Zeigefinger fasst man nun leicht in die hinteren Mundwinkel, so dass sich das Mäulchen öffnet. Nun flink die Tablette ziemlich weit hinten auf den Zungengrund legen, das Mäulchen schließen, zuhalten und die Kehle massieren. Dadurch wird der Schluckreflex ausgelöst und die Tablette rutscht über den Rachen in den Magen.
Vorsicht! Wer zu zögerlich handelt riskiert seine Finger.

Besser soll es mit einer der neuen im Handel zu bekommenden Pillenverabreicher gehen. Sie sehen aus wie Einmalspritzen, nur haben sie vorne eine kleine Zange, in die man die Tablette steckt, die sich öffnet, wenn man den Kolben eindrückt. Diese haben den Vorteil, dass im Misserfolgsfall die Katze auf diesen beißt und dass eine geringe Menge Wasser mit verabreicht werden kann und dadurch die Tablette besser rutscht. Die Menge an Flüssigkeit ist so berechnet, dass das Tier sich kaum dabei verschlucken kann. Mitunter ist dies bei der allgemein üblichen "Spritzenpraxis" eher der Fall, da hierbei häufig zuviel Flüssigkeit eingesetzt wird. Allerdings habe ich bisher keine eigenen Erfahrungen mit den "Pilleneingebern", kann also nur auf Patientenhalter zurückgreifen.

Im Getränk auflösen

Bei Medikamenten, die in Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, die die Katze mag, aufgelöst werden, haben wir meist diesselbe Problematik wie oben. Hinzu kommt, dass gerade Katzen häufig wenig und unregelmäßig trinken. Als Halter ist es so schwer festzustellen, wie viel die Katze aufgenommen hat. Diese Methode macht nur in zwei Fällen Sinn: bei der Verabreichung von Bachblüten, Edelsteinessenzen oder homöopathischen Mitteln. (Informations- statt Mengenarzenei)
Aber selbst bei der Verabreichung homöopathischer Minidosen müssen Halter häufig doch zur Einmalspritze greifen (siehe oben).

Tinkuren sind i. R. alkoholische Auszüge und somit für viele Tiere, besonders Katzen nicht anwendbar, außer man verdünnt sie sehr stark, worunter aber die Wirksamkeit leiden kann. Anders ist es mit einigen homöopathischen Lösungen, die auf Kochsalzbasis sind und etwas teurer in Ampullenform angeboten werden. Sie sind meist so geschmacksarm, dass sie mitunter als "Trinkwasser" angeboten werden können - oder im Zweifelsfall mit der Einmalspritze verabreicht werden können.

Pasten und Tinkturen:

Meist werden Nahrungsergänzungen, Vitamine als Pasten angeboten. Es gibt jedoch auch einige Arzneimittel in Pastenform. Die Hersteller haben größtes Interesse daran, dass die Pasten den meisten Tieren schmecken und so von ihnen angenommen werden. Auch hier ist es sinnvoll, besonders Katzen an eine Art "Leckerle-Paste" zu gewöhnen - sie also aus der hohlen Hand zu lecken zu lassen.
Katzenhalter haben berichtet, dass bei sehr kritischen Tieren nur folgender Trick helfen kann.
Die Katze wird über der Schulter (besser) oder über der Pfote mit der Paste bestrichen und dann ins Freie gelassen (zum Schutz der Couch!). Da Katzen äußerst reinliche Tiere sind, werden sie alles unternehmen um sich von der Paste zu befreien. Gewiss lässt sich einiges evtl. an Gräsern usw. abstreifen, aber der Rest wird abgeleckt werden müssen.

Pasten und Tinkturen zum Einpinseln gegen Maulschleimhautentzündung müssen natürlich ins Mäulchen eingebracht werden. Nur bei sehr duldsamen und braven Katzen ist das ohne Gegenwehr machbar, da eine Medizin ja nicht grundlos eingesetzt wird und die meisten Katzen ohnehin Schmerzen im Mäulchen haben.

Tinkturen zum Eingeben/Einnehmen sind meist alkoholische Lösungen und sollten gegen die in der Naturheilkunde bekannten 10 ml Injektionsampullen ausgetauscht werden, bei denen die Wirkstoffe in Kochsalzlösung gelöst sind, und die man auch tropfenweise verabreichen kann, indem man sie mittels Fingerkuppe in die Lefzen einschmiert. Auch kann ein Verbessern des Geschmacks mittels etwas flüssiger Sahne, Katzenjoghurt oder etwas Honig usw. probiert werden.
Diese Mittel sollten immer ca. ½ Stunde vor der eigentlichen Nahrung verabreicht werden. Den Trick mit "ins Fell träufeln" kann man nur versuchen, wenn man die Lösung mittels geeignetem "Medium" (z.B. etwas Paste oder Brei) eindickt, da die Flüssigkeit an sich dünn wie Wasser ist. Eine gute Möglichkeit bietet sich hier für die Behandlung von Vögeln an. Mittels einer kleinen Sprayflasche (in jeder Apotheke erhältlich) können die Vögel einfach eingesprüht werden und nehmen den Wirkstoff beim anschließenden Putzen auf.

2. äußerlich anzwendende Medikamente

Meist handelt es sich hierbei um Wundheilungsmittel oder um Antiparasitenmittel.
Puder

Das Vorgehen: Tier einfangen, festhalten, einstäuben (dabei Augen und Nase schützen), freilassen! Kleinere Stellen bei Hunden, Katzen, Kleintieren lassen sich gut während der täglichen Schmusezeiten "nebenher" behandeln. Etwas Staub muss dabei in Kauf genommen werden, aber eine ältere Decke schützt die Couch ausreichend.

Salben

Das Obengenannte gilt auch für Salben, solange sie an gut zugänglichen Stellen aufgetragen werden können. Bei Katzen beschränkt sich das meist auf die Oberseite. Schwieriger wird die Behandlung der Bauchseite. Hier kommt man ohne Hilfe einer zweiten Person kaum zurecht!
Am besten gelingt es, wenn man bereits alles griffbereit vorbereitet hat, ohne dem Tier allzu viel Einblick zu gewähren! Um den genauen Ablauf vorher abzusprechen und die Griffe zu üben, hat sich das "Training" mit einem naturgroßen Plüschtier als nützlich erwiesen. Einzig - dies wehrt sich nicht - im Gegensatz zur Hauskatze!
Jedoch können Begrifflichkeiten (wie rechts, links, nach hinten, nach oben, usw.) unter den Beteiligten eindeutig festgelegt werden und auf diese Weise die Ohrentropfen, die Augensalbe, die Verletzung am Bauch sicherer von Statten gehen.

3. Sonderform

Injektionen

(sub cutan, s.c.) Mitunter wird es notwendig, dass der Tierhalter selbst dem Tier Spritzen verabreichen muss. In diesem Falle bekommt jeder Halter von mir (auch von jedem anderen Tierheilpraktiker) eine ausführliche Anleitung und Einarbeitung. Ängste und Sorgen vermindern sich so erheblich und nach kurzer Zeit werden solche Halter zu Spezialisten: Keiner kennt sein Tier so gut, wie der Halter, der sich intensiv um es kümmert - und es ist bei weitem kein Hexenwerk.

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Tip des Monats: Mai

Alle Jahre wieder - werden Hunde und Katzen von Flöhen (auch Läusen, Milben usw.) befallen.
Gleichermaßen trifft es das Rassetier mit ellbogenlangem Stammbaum, den robusten Mischling aus dem Tierheim, ebenso den "Straßenköter", den unbedarfte oder unverantwortliche Halter meist in dörflichen Gegenden einfach frei herumlaufen lassen. Meist handelt es sich um den sogenannten "Katzenfloh", der sich jedoch auch bei Hunden und anderen Tieren wohlfühlt und kurzzeitig auch den Menschen plagt, wenn er sich auch bei ihm nicht vermehrt. Der Floh gehört zu der Natur, eine gänzliche Ausrottung ist nicht zu erreichen. Der Floh an sich kann Krankheiten übertragen, ist lästig, verursacht Juckreiz und legt so die Basis für Ekzeme, die mitunter hartnäckig sein können

Warum also Hunde und Katzen pflegen? Wenn letztlich doch nichts die Flöhe fernhält!
Nicht jedes befallen Tier leidet sofort unter den Flöhen; mitunter verschwinden sie so schnell wieder, wie sie aufgetreten sind. Das Milieu ist entscheidend, nur in einem für sie passenden Milieu vermehren sie sich. Zu einem guten Milieu - damit zu einem guten Immunsystem - trägt natürliche und sachgemäße Ernährung, aber auch entsprechende Pflege bei. Ein Halter der täglich intensiven Kontakt zu seinen Tieren hat (Streicheln, Bürsten usw) erkennt Veränderungen und Befall sicher und schnell. Flöhe fühlen sich auch gestört, wenn das Fell der Tiere regelmäßig gebürstet und die Umgebung sauber gehalten wird.

Woran erkennt man Flohbefall?
Meist beginnt das Tier sich vermehrt zu kratzen. Dies kann natürlich auch andere Ursachen haben. Kommt es jedoch häufiger vor, daß sich das Tier plötzlich, in Bewegung oder Ruhe ruckartig nach hinten dreht und z.B. in den Schenkel oder die Kruppe beißt, ist die Wahrscheinlich groß, daß es sich um Parasitenbefall handelt. Mittels eines Flohkamms lassen sich dann meist winzige, schwarze Partikel auskämmen, die auf ein Küchentuch verbracht und mit etwas Wasser und dem Fingernagel verdrückt einen rötlich-braunen Saum erhalten (Flohblut).

Wie werden Flöhe behandelt?
Ihr Tierarzt hält entsprechende Mittel für sie bereit. Die Naturheilkunde kann bei einem massiven Parasitenbefall nur unzureichend helfen. Nur in der Prophylaxe hat sie eine Chance. Es gibt Mittel und Wege das Milieu so zu verändern, daß sich Parasiten nicht mehr wohlfühlen. Auch bei Rezidiven - so benennt man das ständige Wiederkehren von Symptomen - kann die Naturheilkunde sinnvoll eingreifen, also dann wenn ein Tier ständig immer wieder befallen wird.
Die pharmazeutischen Mittel der Tiermedizin arbeiten gewissenhaft auf das Abtöten der Parasiten hin. Dazu gehört aber auch, das Umfeld also den Raum wo sich das Tier aufhält, mitzubehandeln (Sofa, Teppich, Schlafplatz usw.) Es gibt hierfür Sprays und Shampoos bei ihrem TA. Halter, die sich ob der Giftigkeit solcher Mittel Sorgen um ihr Tier machen, können ihre Tiere nach erfolgter Parasitenbehandlung einer "Ausleitungstherapie" beim Tierheilpraktiker unterziehen. Dies wäre auch der geeignete Zeitpunkt über weitere Prophylaxe (Vorbeugung) zu sprechen - Milieuveränderung!

Hunde soll man nicht baden!
Dieses Märchen ist noch aus der Zeit als man nur Schmierseifen und Kernseifen kannte. Heute sind gut rückfettende Shampoos im Handel erhältlich (mit Kokos-, Mandel-, Neembaumöl usw.) Sicher - Wölfe in der Natur werden nicht gebadet; sie springen ab und an in einen Bach oder einen See, das muß genügen. Unsere Hunde (und Katzen) leben jedoch in engster Nähe zu uns Menschen - und damit unterliegen sie auch gewissen Standards. Niemand mag seinen Hund streicheln, nachdem er sich in Aas oder Kot gewälzt hat - da ist ein Bad zwingend nötig!
Nicht verkehrt liegt, wer nach der Devise handelt: So wenig wie möglich - so oft wie nötig!
Manche Rassen werden traditionell häufiger gebadet (Pudel, Ausstellungstiere)und erleiden dabei keinen Schaden, vorausgesetzt, das Prozedere wird richtig durchgeführt. Nicht gut ist es wenn ein Tier nur partiell mit Seifenschaum und Lappen gereinigt wird. Es wird dabei häufig zu wenig Augenmerk auf das Auswaschen gelegt. Ein ordentliches Bad in der Duschwanne, mit entsprechender Rücksicht auf die Augen- und Ohrenpartien (auch wenn moderne Shampoos nicht in den Augen brennen), ordentlich rubbelndes Shampoonieren - und anschließend reichliches Auswaschen bis auch der letzte Rest den Gulli hinabfließt, kennzeichnen den ersten Teil der Badeaktion.
Je nach Rasse und damit nach Haarstruktur wird nun weiterverfahren. Trotz (meist vergeblichem) Versuch macht es Sinn das Tier in trockene Tücher zu packen - Schütteln wird dadurch nicht vermieden! Die meisten Hunde, ebenso wie kurzhaarige Katzen und solche, die Fönen nicht gewohnt sind, trocknen von selbst. Die Aufgabe des Halters ist es also, den Zeitpunkt des Bades so zu legen, daß Erkältungen ausgeschlossen werden können. (Im Winter bleibt das Tier in der Wohnung bis es vollständig trocken ist).
Mitunter fühlen sich Hunde ausgesprochen unwohl, wenn sie durchnässt sind (häufig Pudel, langhaarige, schlecht trocknende Rassen). Es ist nicht schwer diese an einen Föhn zu gewöhnen. Aus eigenem Interesse achten heute viel Menschen schon darauf, geräuscharme Geräte zu kaufen. Wird dazu noch die "kleine Stufe" gewählt, dann muß kein Tier leiden. Natürlich kann man während des Föhnens das Fell gut ausbürsten.
Biologische Mittel für die tägliche Augen-, Ohren und Fellpflege erleichtern die Pflege der Tiere und belasten sie nicht, da sie auf geprüften Kräuter- und Ölmischungen beruhen.
Welche Pflege jedes einezelne Tier nach Art und Rasse benötigt kann Ihnen am besten ein Fachmann/frau sagen und zeigen. Hundesalons hatten in der Vergangenheit einen eher negativen Ruf. Man vermutete hier nur Pudel, Schoß- und Ausstellungstiere. Heute hat sich das glücklicherweise gewandelt. Mancher Mischlingshund besucht ihn nur einmal jährlich, wird dort fachgerecht gebadet, evtl. zurecht gestutzt - ohne "gestilt" zu werden. Ob die Haare im Gehörgang gezupft werden müssen, ob der Pony geschnitten, ob die Haare zwischen den Pfotenballen rasiert werden müssen - im Salon kennt man sich aus!

FAZIT: Beste Pflege kann einen Floh nicht abhalten überzuspringen - aber seine Aufenthaltszeit wird drastisch gekürzt!

Fragen Sie mich nach geeigneten Shampoos, nach Prophylaxe oder Nachbehandlung bei Parasitenbefall und für die tägliche Pflege! zurück zum Anfang

Tip des Monats: April


Um Ostern herum beginnt der Frühling mit der Bereithaltung von Kräutern, die es Mensch und Tier ermöglichen, den Winter restlos auszuleiten.
Ganz ohne Therapeut und krankhaften Anlaß sind gerade die frischen Triebe von Löwenzahn und Brennnessel geeignet, die inneren Organe wie Leber und Nieren zu reinigen und zu aktivieren.
Beide Kräuter sind allseits bekannt und unverwechselbar. Es genügt einige Blätter bzw. Stengel (eine halbe Handvoll sozusagen) täglich unters Futter für unsere Hunde und Katzen gemischt, um gute Wirkung zu erzielen. Da beide Tierarten Kräuter artgerechter Weise nur über ihre Beutetiere (Mageninhalt) aufnehmen würden, macht es Sinn die Kräuter zu pürrieren (Zwiebelhacker, Mixer oder Moulinette). Die Brennnessel verliert durch diese Manipulation ihre "Brennfähigkeit". Eine Überdosierung ist ausgeschlossen.
Auch Bärlauch ist ein hervorragendes Mittel, den Frühling in den Körper aufzunehmen. Aber Vorsicht! Nur selbstsammeln, wenn man ihn genau von Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen unterscheiden kann, da es sonst zu gefährlichen Vergiftungen kommen kann (u.a. wächst das Blatt einzeln mit dem Stiel aus der Erde, glänzt nicht so stark wie Maiglöckchen, riecht beim Verreiben stark nach Knoblauch und darf nur vor der Blüte verwendet werden), ansonsten im Handel kaufen!
Natürlich ist auch eine homöopathische "Frühjahrskur" möglich und eignet sich besonders für die "geschmacksempfindlichen" Katzen, die nur selten neue Geschmäcker annehmen! Fragen Sie mich danach!
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Tip des Monats: März


Zecken ruhen nie! Seit einigen Wochen werden manche Tiere, besonders Hunde bereits wieder von Zecken geplagt. Da beide Tierarten seit Jahrtausenden miteinander "leben", sollte das kein allzu großes Problem darstellen. Durch stetige Veränderungen und Anpassungen an die Lebensbedingungen sind die Zecken inzwischen jedoch als "gefährlich" anzusehen, da sie Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen können. Es gibt Möglichkeiten, die Zecken vom Zubeißen abzuhalten und es gibt die Möglichkeit mittels homöopathischer Gaben, die Folgen eines Bisses zu verringern. Fragen Sie mich danach!
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16.09.2006 ©Gabriele Berg - http://www.holi-praxis.de